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vorbereitung:
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du
stellst am herd bereit: deine lieblingscaféschale, eine cafémühle,
espresso-cafébohnen, eine espressomaschinenkanne, einen topf
zum heissmachen und aufschäumen von milch, milch, wasser, natron,
zimt-, kakaopulver und ggf. zucker.
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du
verbindest dich innerlich mit guter energie.
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ausführung:
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in
einer guten cafémühle mahlst du sehr guten espresso (z.b.
rapunzel 100% arabica ganze bohne auss'm bioladen) mit mittlerem mahlgrad.
am besten
nimmst du eine handmühle, dann verlängerst du die vorfreude,
hast ein paar zusätzliche kalorien verbraucht und etwas strom
gespart ;-)
genieße dabei den phantastischen, belebenden und deine laune
hebenden geruch des frisch gemahlenen espressos.
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für
die zubereitung nimmst du physikalisch-energetisch aufbereitetes wasser
oder - optimal - reines frisches wasser aus einer sehr guten quelle.
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in
einer klassischen espressomaschinenkanne aus edelstahl (keinesfalls
alu - alzheimergefahr!) bereitest du auf dem herd den espresso zu.
sofort wenn die maschine blubbernde geräusche von sich gibt nimmst
du sie vom feuer bzw. von der heissen platte, damit die kanne nicht
überhitzt, der espresso nicht bitter wird und damit verdorben
wäre.
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parallel
im (milchschäumer)-topf gut schäumende frische milch
auf 60 grad erhitzen. nicht wesentlich höher, denn wenn die
milch gekocht hat, gibt's eine geschmackskatastrophe. der richtige
zeitpunkt, die milch vom herd zu nehmen, ist, wenn sie anfängt
zu dampfen. nimm keine H-milch, das ist ein weitgehend totes lebensmittel.
von allen milchsorten, die ich kenne, schäumt die weihenstephaner
mit großem abstand zu den anderen am besten (aber man sagte
mir, dass dieses produkt nicht gentechnikfrei sein soll, also
dann lieber milch aus dem bioladen nehmen). ob du voll- oder fettarme
milch nimmst, sollte von deinem gewicht abhängen - mit vollmilch
schmeckt's den meisten aber einen tuk besser.
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nun schäumst du's. nicht zu schnell, auf keinen fall hektisch,
und nicht zu langsam. mache es mit viel gefühl. gehe ganz
in der bewegung auf - du bist nicht mehr da, nichts ist mehr da
außer dieser bewegung, der du gewahr bist.
solange du noch keinen speziellen topf dafür hast, nimmst
du ganz un-ZEN-mäßig 'nen elektro-turbo-milchschäumer
(mit strom aus batterien, nicht aus akkus, sonst hat das teil
zu wenig umdrehungen pro min.; ist aber wegen der batterien aus
ökologischer sicht nicht koscher). gute schäumer, in
denen die milch nicht ansetzt, gibt's z.b. in einem kleinen cafègeschäft
direkt am viktualienmarkt in münchen (isartorseite).
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nun
kommt eine prise natron in die cafèschale - das macht den
cafè wunderbar weich und nimmt die säure. ggf. noch
etwas zucker hinzugeben (nimm fruchtzucker, dann treibt's den
insulinspiegel nicht so hoch). du kannst zur abwechslung auch
mal den zucker ganz zum schluss oben auf den milchschaum geben
und dort schmelzen lassen (also nicht umrühren).
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mit
dem milchschaum füllst du nun die cafèschale zu 2/3
und rührst langsam mit einem schönen löffel um,
damit der zucker anfängt, sich in der milch aufzulösen.
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nun 1/3 des espressos vorsichtig eingießen.
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wenn du einen herben, starken cafègeschmack magst,
die espressomaschinenkanne nun sanft kreisend bewegen,
um den ersten, kräftig-schwarzen espresso ganz
unten in der kanne mit dem anderen zu vermengen. falls
du eher einen lieblichen geschmack bevorzugst, lässt
du diesen schritt weg und leerst die kanne beim nächsten
schritt
nicht vollständig.
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den rest des espressos in die cafèschale giessen
und noch einmal bewusst und nicht hektisch umrühren.
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ggf.
nun noch so viel milchschaum hinzugeben, dass er 2-3
cm übersteht und gut ausschaut.
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einen hauch ungesüssten zimt und eine prise kakaopulver
auf den milchschaum geben.
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am besten setzt du dich damit nach draussen auf deinen
lieblingsplatz und verbindest dich fühlend mit
deinem wohlriechenden genussverheisser. eventuelle gedanken
und "negative" emotionen lässt du einfach
vorbeiziehen.
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du wartest, bist du den ersten impuls zum trinken wahrnimmst,
setzt ihn aber noch nicht sofort in handlung um. statt
dessen genießt du die bewusste wahl der genussverzögerung
als selbstgewählte handlung: ich bin der herr und
kein sklave meiner gelüste!
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dies
ist der richtige augenblick, um den milchschaum eingehend
zu betrachten und sich kurz meditierend in ihn zu versenken.
was sagt er dir? hat er eine botschaft für dich?
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nun führst du die duftende caféschale langsam
zum mund, atmest die geruchsmoleküle ohne hast
ein und trinkst vorsichtig den ersten schluck. schließ'
dabei die augen und überlass' dich nun vollständig
dem hochgenuss.
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nun stellst du dir folgende zwei fragen und hörst
aufmerksam auf die antworten:
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"was
tue ich heute ausserdem für mich, um mit mir
selbst glücklich zu sein?"
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sudeva, im
april 2009 - kontakt
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